Schwimmwesten für Kinder und Baby´s

Klar ist, dass weder ein Baby noch ein Kind, das noch nicht schwimmen kann ohne geeignete Schwimmhilfe im Wasser sein soll. Babys sollten sogar dann eine Schwimmhilfe tragen, wenn sie im Babybecken planschen.

Hierbei haben die Eltern jedoch die Qual der Wahl und können sich zwischen vielen verschiedenen Varianten entscheiden.

Unter anderem erfreuen sich Schwimmwesten für Kinder und Baby´s immer größerer Beliebtheit. Um hier das richtige Modell zu finden, sollten mehrere Kriterien miteinander verglichen werden. Wir möchten in unserem Artikel aufzeigen, wie Schwimmwesten funktionieren, worauf Sie beim Kauf achten sollten und was für verschiedene Schwimmwesten-Typen es überhaupt gibt. Denn leider denken viele, dass eine Schwimmweste das gleiche wäre wie eine Rettungsweste.

Schwimmwesten: bis 1 Jahrab dem 1 Jahr, ab dem 1,5 Jahre, ab 2 Jahre

Einkaufsratgeber Schwimmwesten

Welche Schwimmwesten-Typen gibt es?

Im Grunde genommen können diese Schwimmhilfen in drei große Schwimmwesten-Typen eingeteilt werden:

· Schwimmweste mit herausnehmbaren Auftriebkörpern
· Schwimmweste ohne herausnehmbare Auftriebkörper
· Floating-Jacket

Selbstverständlich gibt es noch weitere Unterarten an Schwimmwesten-Typen. So legen viele Hersteller eine Hose bei, die per Knopfdruck an- oder abgeklippst werden kann. Andere Hersteller wiederum statten die Schwimmwesten mit einer kleinen Kopfstütze aus. Aber Achtung: Diese gilt nicht als Überlebensfunktion und darf niemals mit einer Rettungsweste verglichen werden.

Interessant für kleine Schwimmer sind die Schwimmwesten, die zugleich zwei Schwimmflügel am Arm haben. Somit bieten diese Modelle eine doppelte Sicherheit.
Klar ist, dass es Schwimmwesten in allen Farben und Designs zu kaufen gibt. Somit wird gewährleistet, dass jedes Kind sein Lieblingsmodell findet, das es dann auch gerne trägt.

Bei den Floating-Jackets handelt es sich um Schwimmwesten, die aus einem leichteren Material gefertigt werden.

Wie funktionieren Schwimmwesten?

Im Grunde genommen funktionieren die drei Grundtypen an Schwimmwesten immer gleich: Sie sehen aus wie eine Weste, die ebenso angezogen wird. Je nach Hersteller werden die Schwimmwesten entweder mit einem Reißverschluss oder mit einem Klippverschluss geschlossen. Wichtig ist nur die Tatsache, dass sich die Weste fest genug zurren lässt, damit das Baby oder Kind diese beim Schwimmen nicht verlieren kann. Verschiedene Auftriebkörper werden im Inneren der Schwimmwesten untergebracht und sorgen für den nötigen Auftrieb. Das sinnvolle an den herausnehmbaren Auftriebkörper ist die Tatsache, dass man hiermit individuell auf die Fähigkeiten des Schwimmers eingehen kann: Wenn das Kind schon etwas geübt ist, dürfen einige Auftriebkörper entnommen werden. Dies führt dazu, dass das Kind dann vermehrt mitarbeiten muss. Auf diese sichere Weise lernt das Kind schneller schwimmen.

Können Schwimmwesten als Rettungswesten verwendet werden?

Die klare Antwort lautet: Nein. Eine Rettungsweste ist so aufgebaut, dass sie den menschlichen Körper in eine vor dem Ertrinken sichere Position dreht, selbst wenn die Person ohnmächtig ist. Eine zusätzliche große Kopfstütze sorgt dafür, dass der Kopf nicht unter das Wasser geraten kann. All dies ist natürlich bei einer Schwimmweste nicht gegeben, diese soll tatsächlich nur beim Schwimmen lernen helfen. Daher ist es auch immer notwendig, dass eine Aufsichtsperson in der Nähe ist, die schnell eingreifen kann.

Der Vorteil gegenüber anderen Schwimmhilfen

Warum sind Schwimmwesten so beliebt? Ganz einfach: Im Gegensatz zu den klassischen Schwimmflügeln bietet eine Schwimmweste wesentlich mehr Bewegungsfreiheit. Dies führt dazu, dass die Kinder wesentlich schneller schwimmen lernen. Ebenso sinnvoll sind die einzeln entnehmbaren Auftriebkörper. Bei Schwimmflügeln oder Schwimmreifen ist diese Tatsache nicht gegeben.
Ein weiterer großer Vorteil ist der Umstand, dass Schwimmwesten nicht aufgeblasen werden müssen. Diese Tatsache führt einerseits zu einem höheren Komfort und andererseits zu einer höheren Sicherheit. Verlieren aufblasbare Schwimmhilfen während des Schwimmens ihre Luft, so wird das Kind gefährdet. Sollte eine Schwimmweste mal einen Riss oder ein Loch erhalten, so kann dieses problemlos repariert werden.

Aus diesem Material werden Schwimmwesten produziert

In der Regel verwenden die Hersteller auch für eine Schwimmweste das besondere Material Neopren. Dieses schützt jedes Baby oder Kind zugleich vor der Kälte. Wichtiger ist jedoch, dass es sich hierbei um ein sehr stabiles Material handelt. Alternativ wird Kautschuk verwendet, das ebenfalls im Tauchbereich zum Einsatz kommt. Wichtig ist nur, dass der Hersteller keinen Weichmacher verwendet. Denn dieser kann zu erheblichen Schäden führen, unter Umständen sogar zur Unfruchtbarkeit bei Männern. Logischerweise sollte ebenfalls kein Material verwendet werden, das drückt oder kratzt. Dies gilt insbesondere für die breiten Gurte, die meist aus Kunststoff produziert werden.

Auf was Sie beim Kauf achten sollten

Wie bereits unter dem Kapitel Material angesprochen, sollten Sie nur Modelle kaufen, die keinen Weichmacher in sich tragen.
Als zweites Kaufkriterium gilt die Größe. Diese muss unbedingt dem Baby oder Kind angepasst werden. Am besten messen Sie mit einem Maßband den Körperumfang des Tragenden und wählen anschließend die Größe aus. Positiv wäre es, wenn sich die Schwimmweste zusätzlich dem Körperumfang anpassen lässt. Wichtig ist natürlich das Körpergewicht, das vom Hersteller angegeben wird. Dies sollte unbedingt beachtet werden.
Sehr wichtig ist der Auftrieb der Schwimmwesten. Bei starren Schwimmwesten sollte dieser sehr hoch liegen. Sinnvoller sind jedoch immer die Schwimmwesten-Typen, bei denen sich die einzelnen Auftriebkörper nach Fähigkeiten des Kindes entnehmen lassen.
Die Rückseite vieler Modelle wird aus einer knalligen Farbe, zum Beispiel Gelb oder Orange, produziert. Dies bietet die zusätzliche Sicherheit, das der Schwimmer jederzeit gesehen wird.