Babyschwimmen: Was muss ich mitnehmen?

Babyschwimmen: Was muss ich mitnehmen?

Über das Babyschwimmen freuen sich nicht nur die Babys, sondern im gleichen Maße die Mütter. Das Babyschwimmen ist eine willkommene Abwechslung zum Alltag mit den Kleinsten. Schließlich ist besonders in den ersten Monaten die Mutter mit dem Baby allein zuhause und da fällt schon mal die Decke auf den Kopf. Um dies zu verhindern, ist das Babyschwimmen eine willkommende Abwechslung. Ab wann ist Babyschwimmen sinnvoll?

Hierbei plantschen die Kleinen im warmen Wasser, lernen so auf spielerische Weise das Wasser kennen und die Mutter kann sich ebenfalls entspannen. Allerdings sollten Sie auf einiges achten, damit der Spaß hierbei nicht zu kurz kommt. Nicht auszudenken, wenn Ihr Nachwuchs plötzlich Hunger bekommt und Sie keine Flasche dabei haben. Oder Sie müssten das Baby eigentlich wickeln. Wie das im Wasser geht? Ganz einfach: Vorher eine Schwimmwindel anziehen. Diese hält dicht und führt zu einer entspannten Schwimmstunde. Bei der Schwimmwindel handelt es sich bereits gleichzeitig um eine Badehose. Natürlich benötigen Sie noch wesentlich mehr.

Was wird benötigt?

Für die Mutter

Nachdem Sie ebenfalls ins Wasser gehen, benötigen Sie einen Schwimmanzug oder einen Bikini. Des Weiteren ein Handtuch oder Bademantel und etwas zum Trinken. Zur Sicherheit sollten Sie Badeschuhe verwenden, um ein Ausrutschen zu verhindern. ‚Auf ein Duschgel können Sie getrost verzichten, da Sie zusammen mit Baby nicht duschen können.

Für das Baby

Das Equipment für das Baby fällt etwas umfangreicher aus. Abgesehen von der Schwimmwindel – diese ist auch unter dem Namen Aquawindel bekannt – brauchen Sie für Ihren Nachwuchs natürlich auch ein Handtuch – am besten ein Kapuzenhandtuch. Alternativ können Sie Ihrem Schützling auch einen Bademantel anziehen, der flauschig sein sollte und nicht nur die Feuchtigkeit schnell aufnimmt, sondern das Baby noch wärmt. Ziehen Sie das Handtuch beziehungsweise den Bademantel sofort an, wenn Sie das Becken verlassen. Nur so verhindern Sie eine Erkältung. Denken Sie auch daran, dass Ihr Kind eventuell Hunger und Durst bekommt. Für diesen Fall benötigen Sie entweder ein Fläschchen oder Gemüse/Obst im Glas. Beachten Sie, dass das Schwimmbad eine warme, hohe Luftfeuchtigkeit hat und Ihr Baby daher viel Flüssigkeit benötigt. In der Regel dürfen Sie Ihr Baby auch während der Schwimmstunde füttern oder die Flasche geben. In Absprache mit dem Kursleiter können Sie noch Spielzeug mitbringen. Was Sie auf keinen Fall vergessen sollten, obwohl das Baby noch nicht wirklich schwimmt: Schwimmhilfe in Form von Schwimmflügeln, Schwimmreifen oder Schwimmgürtel.

Nach dem Schwimmen

Die Babyhaut ist noch etwas empfindlicher als die Haut des Erwachsenen. Des Weiteren ist die Haut den Kontakt mit dem Wasser noch nicht gewöhnt. Nehmen Sie daher immer eine Babycreme mit, mit der Sie nach dem Schwimmen Ihren Nachwuchs eincremen. Dies verhindert ein Austrocknen der Haut – daher sollte es sich um eine feuchtigkeitsspendende Creme oder Lotion handeln. Zuvor jedoch sollten Sie Ihr Kind von der Schwimmwindel befreien und ihm eine richtige Windel anziehen. Um hier Infekten vorzubeugen, sollten Sie den Bereich sorgfältig mit einem Pflegetuch abwischen. Daher gilt: Vergessen Sie keinesfalls beim Babyschwimmen die Wickeltasche.

Einfacher und handlicher Transport

Die oben genannten Utensilien nehmen viel Platz in Anspruch. Zudem müssen Sie Ihr Baby auch noch tragen. Daher wäre es für Sie einfacher, wenn Sie die Wickeltasche und die restlichen Gegenstände in einen Rucksack packen. Dann bleiben Ihnen beide Hände übrig, um das Baby zu tragen. Auch hier wird der Transport erleichtert, wenn Sie ein Babyschale oder eine Babytrage verwenden. Sobald das Kind etwas älter ist, werden Sie es höchstwahrscheinlich auf dem Arm tragen und Sie sind froh, wenn Sie beide Hände frei haben.

Worauf Sie beim Babyschwimmen noch achten sollten

Wählen Sie immer einen Schwimmkurs, der in einem warmen Hallenbad angeboten wird. Das Wasser sollte mindestens 32 Grad Celsius betragen – wenn möglich mehr. Bedenken Sie, dass das Baby nach dem Schwimmen wahrscheinlich frieren wird und ziehen Sie es nach dem Schwimmbadbesuch warm an. Achten Sie auch immer darauf, dass die Haare vom Baby trocken sind und bedecken Sie den Kopf immer mit einer Mütze.

Nehmen Sie sich viel Zeit

Kein Babyschwimmen wird Spaß machen, wenn Sie unter Zeitdruck sind. Legen Sie den Schwimmkurs daher so, dass Sie entspannt dort ankommen und viel Zeit haben, Ihr Baby fürs Schwimmen umzuziehen. Gleiches gilt für das Ende vom Schwimmen. Achten Sie auch hier auf ausreichend Zeit und vermeiden Sie Kurse, die in die Schlafenszeit des Babys fallen. Je ausgeruhter Sie und Ihr Baby sind, umso spaßiger wird das Babyschwimmen ausfallen.

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